Beste Energieeffizienz im geförderten Wohnungsbau

Über 50 Jahre lang befand sich in der Hummelsbüttler Landstraße 46-48 das Ortsamt Fuhlsbüttel. Nach dem Beschluss des Umzugs haben wir das Grundstück für den geförderten Wohnungsbau übernommen.

Insgesamt konnten so 74 attraktive Wohnungen mit einer Größe von 50 bis zu 120 Quadratmetern entstehen – unter anderem auch barrierefrei. Weiterhin stand für uns fest: Wir möchten hier ökologisch nachhaltigen Wohnraum schaffen, und somit ein Niedrigstenergiehaus nach dem neuesten Stand der Technik und den Energiezielen nach EnEV errichten, das den KfW 40 Standard sogar noch unterschreitet!

In enger Zusammenarbeit mit Bosch, vertreten durch den zuständigen Projektleiter Leif Soller, haben wir lange an dem optimalen Konzept gefeilt. Wir haben uns für ein eigenes Nahwärmenetz mit Solarthermie, Erdwärme- und Brennwerttechnik entschieden. Das optimale Zusammenspiel dieser drei Techniken reduziert die Energieverluste erheblich: Messungen zeigen, dass die Wohnungen jeweils einen Jahres-Primärenergiebedarf von nur 24,59 Kilowattstunden pro Quadratmeter ausweisen. Somit steht fest, dass energie-effizienter Wohnkomfort auch mit gefördertem Wohnungsbau vereinbar ist. Weiterhin bietet die dezentrale Warmwasser- und Heizungsversorgung den Mietern des Hauses einen großen Vorteil: Der Energiebedarf kann von jeder Partei selbst beeinflusst werden, so lassen sich beispielsweise bei Abwesenheit Energiekosten sparen.

Umfangreiche technische Informationen zu diesem Projekt auf der Website von Bosch.

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